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Allgemein

BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 111.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen weltweit zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst sechs Segmente: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2022 weltweit einen Umsatz von 87,3 Milliarden €. Als eines der weltweit größten Chemieunternehmen ist BASF in 91 Ländern vertreten. Wir betreiben 239 Produktionsstandorte weltweit. An unserem Standort Ludwigshafen wurde 1865 der Grundstein für das Verbundkonzept gelegt, das bis heute eine wesentliche Stärke von BASF ist. Weitere Informationen unter www.basf.com 

Erwartung zum Fortschritt durch das Vorhaben

Die Menschheit steht vor enormen Herausforderungen. Der Klimawandel schreitet voran, natürliche Ressourcen werden knapper, der Druck auf die Ökosysteme steigt und die wachsende Weltbevölkerung muss ernährt werden. Mehr und dringender denn je braucht es daher Lösungen für eine nachhaltige Zukunft. So stellen wir unsere Energie- und Rohstoffversorgung schrittweise von fossilen auf erneuerbare Quellen um. Wir passen unsere Verbundstruktur als Basis für eine ressourceneffiziente, sichere und zuverlässige Produktion an die neuen Gegebenheiten an. Wir entwickeln neue, wegweisende CO2-freie und CO2-arme Produktionsverfahren, insbesondere für emissionsintensive Basischemikalien wie Wasserstoff, Olefine oder Aromaten. Basischemikalien sind für rund 70 Prozent der Treibhausgasemissionen in der chemischen Industrie in Europa verantwortlich – sie sind aber auch der unverzichtbare Ausgangspunkt für all die innovativen Produkte, die es unseren Kunden und Partnern ermöglichen, das Klima zu schützen und unseren Alltag zu erleichtern. Darüber hinaus möchten wir unseren Material- und CO2-Fußabdruck weiter verringern und richten unsere Rohstoffbasis deshalb noch stärker auf nicht-fossile Alternativen wie biobasierte oder nachwachsende Rohstoffe aus. Beispielsweise speisen wir Biomethan oder Bionaphtha als Ersatz für fossile Rohstoffe in unseren Verbund ein. Zudem möchten wir weitere Nebenströme der Kraftstoffherstellung wertschöpfend in unseren Produktionsverbund einspeisen. Über den sogenannten Massenbilanz-Ansatz lässt sich die eingesetzte Menge an nachwachsenden Rohstoffen rechnerisch einer Vielzahl von Endprodukten zuordnen. Wir wollen den Anteil von nachwachsenden Rohstoffen in unseren Wertschöpfungsketten kontinuierlich erhöhen. Wie beim Einsatz fossiler Rohstoffe betrachten wir auch hier ökonomische Kriterien, Aspekte der Versorgungs-, Prozess- und Produktsicherheit sowie mögliche Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsthemen in der Wertschöpfungskette. Wir wollen die gesellschaftliche Transformation in Richtung Klimaneutralität verantwortungsvoll mitgestalten.